Bryan Cheng

Der in Kanada geborene und in Berlin lebende Cellist Bryan Cheng hat sich auf seinem Instrument als einer der führenden Musiker etabliert und wird sowohl für die „unglaubliche Intensität und Dringlichkeit“ (Tagesspiegel) als auch für die „überirdische Intimität“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) seines Spiels gefeiert.

 

Er ist der einzige Preisträger der letzten 40 Jahre, der sowohl beim Concours Reine Elisabeth als auch beim Internationalen Musikwettbewerb in Genf ausgezeichnet wurde.

 

Zu den jüngsten und bevorstehenden Höhepunkten zählen Debüts beim Chamber Orchestra of Europe unter Sir András Schiff, beim Iceland Symphony Orchestra unter Bar Avni, dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt unter Erina Yashima, der NDR Radiophilharmonie Hannover und dem Musikkollegium Winterthur – beide unter der Leitung von Michael Sanderling –, eine Rückkehr zum Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Catherine Larsen-Maguire sowie sein Debüt im Amsterdamer Concertgebouw mit der Janáček Philharmonic Ostrava und Daniel Raiskin.

 

Als begeisterter Unterstützer zeitgenössischer Musik gestaltete Bryan Cheng die Weltpremiere von Samy Moussas „Ring“ – ein Auftragswerke des Hiroshima Symphony Orchestra – mit dem National Arts Centre Orchestra unter der Leitung von Teddy Abrams und spielte Mason Bates’ Cellokonzert mit Orchestern in den gesamten Vereinigten Staaten.

 

Ebenso leidenschaftlich widmet sich Bryan Cheng der Kammermusik: Vor kurzem kehrte er mit Kirill Gerstein und Kollegen der Kronberg Academy in die Carnegie Hall zurück, arbeitete mit Karen Gomyo im Louisiana Museum of Modern Art in Kopenhagen zusammen und tritt regelmäßig bei führenden Festivals auf, darunter Verbier, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Rheingau, Heidelberger Frühling und Beethovenfest Bonn.

 

Bryan Cheng ist Mitbegründer zweier Kammerensembles: des Cheng² Duo mit seiner Schwester Silvie, mit dem er regelmäßig durch Kanada und die Vereinigten Staaten tourt und in der Saison 2026/27 sein Debüt in Irland geben wird, sowie der CelloFellos mit Leonard Disselhorst, die fantasievolle Programme von Balkan-Folklore bis hin zum Tango präsentieren. Des Weiteren wird er mit dem vision string quartet in die Wigmore Hall zurückkehren, um das Schubert-Quintett auswendig aufzuführen.

 

Bryan Cheng hat drei von der Kritik hochgelobte Alben bei audite veröffentlicht: „Russian Legends“ (2019), „Violonchelo del fuego“ (2018) und „Violoncelle français“ (2016). Sein neuestes Recital-Album „Portrait“ (2023), das bei Centrediscs erschienen ist und Auftragswerke sowie eigene Bearbeitungen von Komponisten mit unterschiedlichem asiatischem Hintergrund enthält, wurde für zwei JUNO Awards nominiert.

 

Bryan Cheng ist der erste Cellist, der mit dem Prix Yves Paternot ausgezeichnet wurde; ein Preis, der an den vielversprechendsten und versiertesten Musiker der Verbier Festival Academy verliehen wird. Daneben ist er Preisträger des Virginia-Parker-Preises 2023 des Canada Council for the Arts, Kanadas höchster Auszeichnung für junge klassische Musiker. Als Absolvent der Kronberg Academy und der Universität der Künste Berlin spielt er ein Cello nach dem Montagnana-Modell, das 2025 von Mira Gruszow und Gideon Baumblatt gefertigt wurde.

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