Juilliard String Quartet

Areta Zhulla | Violine
Leonard Fu | Violine
Molly Carr | Viola
Astrid Schween | Violoncello

 

Das Juilliard String Quartet (JSQ) begeistert mit seiner unvergleichlichen Präzision und seinem ungebrochenen Elan weiterhin das Publikum in aller Welt. Das 1946 gegründete und vom Boston Globe als „wichtigstes amerikanisches Quartett der Geschichte“ bezeichnete Ensemble, schöpft aus einer tiefen und lebendigen Verbundenheit mit den Klassikern und hat es sich zur Aufgabe gemacht, neue Werke zu fördern - eine lebendige Kombination aus Vertrautem und Gewagtem. Jeder Auftritt des Juilliard String Quartet ist ein einzigartiges Erlebnis, bei dem die vier Mitglieder ihr tiefes Verständnis, ihr uneingeschränktes Engagement und ihre unermüdliche Neugier auf die großartige Streichquartett Literatur miteinander verbinden.

 

Das Juilliard String Quartet setzt sein reiches Erbe an innovativen Auftragswerken mit Letters to Ludwig fort, einem zutiefst persönlichen, mehrjährigen Auftragsprojekt, das Komponisten einlädt, sich mit Beethovens späten Quartetten auseinanderzusetzen. Den Beginn machen zwei stimmungsvolle Werke des deutschen Komponisten Jörg Widmann, die von op. 130 inspiriert wurden, einschließlich des ursprünglichen Schlusses, der Großen Fuge.

 

In der Saison 2025-26 wurde die Reise mit einem neuen Quartett der irakisch amerikanischen Komponistin Michelle Barzel Ross fortgesetzt, das den tiefgründigen Geist von op. 132 reflektiert. Diese Auftragswerke wurden durch die großzügige Unterstützung der Juilliard School, Chamber Music in Napa Valley und Arizona Friends of Chamber Music ermöglicht.

 

Letters to Ludwig heißt das neue Projekt des Juilliard Quartets, das jeweils ein spätes Streichquartett von Ludwig van Beethoven mit einer Auftragskomposition verbinden wird. Aus diesem Anlass schreibt György Kurtág dem Ensemble ein neues Werk. Es wird nach der Aufnahme von op. 132 mit dem neuen Werk von Ross – kombiniert mit Beethovens op. 127 - auf dem neu gegründeten CD Label des Quartetts erscheinen.

 

Zu den Höhepunkten der letzten Saisons des Juilliard String Quartet gehörte die erneute Zusammenarbeit mit Itzhak Perlman, Emanuel Ax, Jean-Yves Thibaudet, der Sopranistin Tony Arnold und dem Klarinettisten Daniel Ottensamer mit Auftritten bei der Mozartwoche Salzburg, der Walt Disney Concert Hall in Los Angeles und der Davies Symphony Hall in San Francisco.

 

Das Juilliard String Quartet, das wie kein zweites Streichquartett über 100 Einspielungen vorweisen kann, erhielt den Grammy Award für seine Aufnahmen von Bartók, Schönberg, Debussy und Ravel sowie als erstes klassisches Musikensemble für sein Gesamtwerk. Für sein Lebenswerk erhielt das renommierte Ensemble den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Zuletzt erschienen Einspielungen von Mario Davidovskys »Fragments« zusammen mit Beethovens op. 95 und Bartóks Streichquartett Nr. 1. Sony Classical veröffentlichte Carters 5. Streichquartett zusammen mit den bereits vorher aufgenommenen ersten Quartetten sowie eine Aufnahme mit Werken von Beethoven, Bartók.

 

Das Juilliard Quartet ist „String Quartet in Residence“ an der Juilliard School in New York City und seine Mitglieder - Areta Zhulla, Leonard Fu, Molly Carr und Astrid Schween sind allesamt gefragte Dozenten an den Fakultäten für Streich- und Kammermusik. Das Quartett bietet auf seinen Tourneen regelmäßig Kurse und offene Proben an und veranstaltet jedes Jahr im Mai das international anerkannte Juilliard String Quartet Seminar an der Juilliard School.

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