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Alon Sariel

Philharmonie statt Jazzpodium, Mozartfest statt Rockpalast – das hatte sich Alon damals anders vorgestellt. Damals, 1994, als sein Musiklehrer dem Achtjährigen erzählte, Mandoline und E-Gitarre seien doch „im Grunde fast das gleiche“. Eine folgenreiche Täuschung, die der Welt einen der vielseitigsten Mandolinisten, Lautenisten und Ensembleleiter der Gegenwart beschert hat. In seinen Konzertprogrammen ermöglicht Alon dem Publikum mit Laute, Barockgitarre, Oud und anderen Zupfinstrumenten die unterschiedlichsten musikalischen Erfahrungen. Die Mandoline, die Jahrhunderte überdauert und ihren Platz in den verschiedensten Stilen und Kulturen gefunden hat, hat dabei einen besonderen Platz in seinem Herzen gefunden.

Durch seine vielgelobten Renaissance- und Barock-Einspielungen – sein Album „Telemandolin“ wurde 2018 mit einem OPUS Klassik ausgezeichnet – gilt er vielen als Spezialist für Alte Musik. Seine Zusammenarbeit mit internationalen Solisten und Ensembles wie Emma Kirkby, Andreas Scholl, der Lautten Compagney, den Barokksolistene, PRISMA, Concerto Foscari und vielen anderen, festigen dieses Bild. Doch Alons Prinzip ist der Perspektivwechsel. Das bedeutet: Gegebenes neu zu gestalten, aber auch gänzlich Neues zu schaffen.

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