Vladimir Kornéev










Vladimir Kornéev – Sänger, Schauspieler, Pianist und Liedermacher – ist bekannt dafür, die Vielfalt und Tiefe des europäischen Chansons zum Leben zu erwecken. Seine kraftvolle Baritonstimme wird für ihre emotionale Vielseitigkeit, ihren außergewöhnlichen Umfang und ihre fein nuancierte Ausdruckskraft geschätzt. Sein Gesang verbindet technische Präzision mit erzählerischer Theatralik und zieht das Publikum in die Geschichten hinein, die jede seiner Interpretationen untermalt.
Geboren 1987 in Georgien, floh Kornéev im Alter von sechs Jahren mit seinen Eltern nach Deutschland. Nach zwölf Jahren intensiver Klavierausbildung und dem erfolgreichen Abschluss seines Abiturs studierte er Schauspiel und Gesang an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München.
Zu den Höhepunkten der Saison 2026/27 zählen neben weiteren Engagements Konzerte mit der Kammerphilharmonie Frankfurt und dem Programm „VERTYGO“, die Wiederaufnahme seines Chanson-Abends „Um nicht allein zu sein“ im Tipi am Kanzleramt in Berlin, „Youkali“ in der Bar jeder Vernunft in Berlin sowie seine Rückkehr zum Kurt-Weill-Festival in Dessau.
Vladimir Kornéev ist ein gern gesehener Gast bei renommierten Festivals wie dem Heidelberger Frühling, dem Kissinger Sommer, dem Schleswig-Holstein Musik Festival und dem Rheingau Musik Festival, wo er mit namhaften Orchestern wie dem WDR-Funkhausorchester Köln und dem BR-Rundfunkorchester sowie mit künstlerischen Partnern wie dem Grammy-Preisträger James Blachly, dem Dirigenten Ernst Theis und Patrick Bruel zusammenarbeitet.
Seine Auftritte finden an Orten wie dem Konzerthaus Dortmund, dem Münchner Prinzregententheater, dem legendären Théâtre des Folies Bergère in Paris, der Place des Arts in Montréal, dem Montréal Symphony House und der Salle Wilfrid Pelletier, im Crazy Coqs in London sowie auf zwei der bedeutendsten Chanson-Bühnen Deutschlands statt: der „Bar jeder Vernunft“ und dem „Tipi am Kanzleramt“ in Berlin. Im Jahr 2020 war er Artist-in-Residence beim Kurt-Weill-Fest Dessau. Dort präsentierte er „Youkali“, ein Programm, das Kurt Weills musikalischen Weg von Berlin über Paris bis nach New York nachzeichnet. Dieses Liederprogramm wurde auch im Europäischen Parlament in Brüssel aufgeführt.
2022 gab Kornéev sein Nordamerika-Debüt mit „Romance“ zusammen mit dem Orchestre Philharmonique du Québec, wo er von den kanadischen Kritikern begeistert gefeiert und als „eine der größten Stimmen Europas“ bezeichnet wurde. Er nahm „Le bon côté du ciel“ mit Ginette Reno auf, ein Werk, das von Jacques Veneruso, einem der Produzenten von Céline Dion, geschrieben und komponiert wurde. Der Song erreichte Platinstatus und belegte Platz 1 der Québec-Charts.
2023 präsentierte Kornéev „Le Droit d’Aimer“, eine Interpretation von Édith Piafs unvergänglichen Liedern. 2024 brachte er „La Vie en Piaf“, die französische Adaption seines Piaf-Programms heraus und erarbeitete gemeinsam mit der Kammerphilharmonie Frankfurt „VERTYGO“, einen musikalisch-literarischen Abend über den Fall der Weimarer Republik – ein Projekt, das historische Reflexion und zeitgenössische Dringlichkeit miteinander verwebt.
2026 widmete Vladimir Kornéev sein gefeiertes, neues Programm „Um nicht allein zu sein“ seiner eigenen Biografie, umrahmt von den Chansons der französischen Sängerin Dalida, die ihn seit Beginn seiner Karriere begleiten. Mit ihrem Chanson „Je suis malade“ sorgte er bei seiner Teilnahme an der französischen Ausgabe von „The Voice“ 2026 nicht nur in den Sozialen Medien für Furore und sang es in einem spontanen Duett mit Lara Fabian.
Sein einzigartiger Stil brachte Vladimir Kornéev zahlreiche Auszeichnungen ein, darunter drei aufeinanderfolgende Siege beim renommierten Bundeswettbewerb Gesang in Berlin. Seine beeindruckende Diskografie beinhaltet die Alben „Weitergehn“ (2014), „Recital“ (2016), „Herz“ (2019) und das orchestrale „Romance“ (2021), das er mit dem WDR Funkhausorchester aufnahm. 2023 veröffentlichte er zudem sein Programm „Youkali“. 2026 wird er mit der Kammerphilharmonie Frankfurt das Programm „VERTYGO“ einspielen.
Vladimir Kornéev ist neben dem Singen ein angesehener Charakter-Schauspieler: 2022 erlangte er internationale Anerkennung für seine Darstellung des Zaren Alexander II. in der Netflix-Serie „Die Kaiserin“, die 2023 mit einem International Emmy Award ausgezeichnet wurde. Er arbeitete mit Damien Chazelle, dem Oscar-prämierten Regisseur von „La La Land“ und war 2025 in „Call my Agent Berlin“ (Disney+), „Hundertdreizehn“ (ARD) und „Miss Sophie“ (primevideo) zu erleben; 2027 folgt eine Episodenhauptrolle in der Serie „Nord bei Nordwest“.